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Brain-Computer Interface Projekt
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Brain-Computer Interface Projekt

Bei dieser Zusammenarbeit mit dem Institut für Medizinische Psychologie und dem Max Planck Institut für Biologische Kybernetik und weiteren Instituten in Tübingen trägt das NeuroTeam seinen Teil an Wissen über maschinelles Lernen und Programmierung von Anwendungen für komplett Gelähmte bei.

Ein Brain Computer Interface (BCI) gibt gelähmten Menschen, die mit der Außenwelt entweder nur noch mühevoll mit einem Anspannen der Augenbrauen, oder gar nicht mehr kommunizieren können, eine neue Möglichkeit der Verständigung. Eine komplette Lähmung kann z.B. durch die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) verursacht werden. ALS ist in Deutschland etwa genauso häufig wie die Multiple Sklerose.

Ein BCI kann etwa folgendermaßen aufgebaut sein: Dem Patienten werden Elektroden auf dem Kopf befestigt. Die Hirnströme bzw. Potentialdifferenzen werden über einen Verstärker in einen Rechner geleitet. Der Rechner kann - nach geeignetem Training der Algorithmen - mit hoher Genauigkeit zwei unterschiedliche Vorstellungen unterscheiden, an die der Patient denkt. Zum Beispiel könnte der Patient an eine Bewegung der linken Hand oder des linken Fußes denken, je nachdem welche Auswahl er auf dem Computerbildschirm treffen möchte. Somit wird für den Patienten Kommunikation möglich.

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