Das NeuroTeam hat sich auf den Einsatz von künstlichen neuronalen Netzen (KNNs) und den damit verbundenen Signalverarbeitungsmethoden spezialisiert.
Was ist ein künstliches neuronales Netz (KNN)?
Was kann ein künstliches neuronales Netz (KNN)?
Stärken der künstlichen neuronalen Netze.
Wozu Datenvorverarbeitung?
Künstliche neuronale Netze sind inspiriert durch den Aufbau und die Funktionsweise des Gehirns. Sie verfolgen den Ansatz, künstliche Neuronen, welche eine einfache, nichtlineare Funktion realisieren, so miteinander zu verknüpfen, daß eine komplexe Funktionsweise entsteht.
Wie sein biologisches Vorbild muß ein künstliches neuronales Netz seine Aufgabe lernen - diese Lernphase wird durch verschiedene Algorithmen realisiert, welche das Netz auf der Basis von speziell vorverarbeiteten Lerndaten trainieren. Prinzipiell werden dabei überwachte und unüberwachte Lernverfahren unterschieden.
Nach erfolgreicher Lernphase kann ein Netz zur Approximation nichtlinearer und stochastischer Zusammenhänge sowie für Klassifikations- und Regelungsaufgaben eingesetzt werden.
Besonders hervorzuheben ist die Eigenschaft von KNNs, nichtlineare Zusammenhänge allein auf der Basis von Datensamples zu lernen. Dadurch entfällt eine zeitaufwendige Erstellung des zugrundeliegenden Modells.
KNNs lernen anhand von Beispieldaten, eine bestimmte nichtlineare Funktion zu approximieren.
Da diese Daten meist nicht nur die für eine zu erlernende Funktion relevanten Information tragen, sondern auch noch eine Vielzahl nicht relevanter Signale, gehen dem Lernvorgang einige Schritte der Datenvorverarbeitung voraus.
Diese erlauben es, relevante Informationsanteile zu identifizieren, sie hervorzuheben und zu verstärken. Oftmals realisiert die Datenvorverarbeitung auch Filterfunktionen und erlaubt eine Abschätzung der Güte der Lerndaten.
Oft genügt es für die zufriedenstellende Lösung eines
Problems, nur eine Teilmenge aller zur Verfügung stehenden
Parameter zu berücksichtigen.
Durch die
Datenvorverarbeitung werden aus der Vielzahl der
bereitstehenden Parameter diejenigen bestimmt, die
signifikant zur Lösung beitragen.
Die dadurch
realisierte Minimierung des Datenraums trägt sowohl zu einer
präziseren, als auch zu einer - gemessen an der Prozesszeit
- schnelleren Lösung des Problems bei.